Ein Artikel von Volker Schopf
In der Zeit vom 09.10. – 11.09.26 fand das diesjährige Probelager der Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ Bitterfeld – Wolfen statt. 49 Schüler der Musikschule trafen am Freitag ab 17:00 Uhr in der Jugendherberge in Torgau ein, um mit ihren Lehrern die Möglichkeit intensiver Probenarbeit nutzen zu können.
Die Jugendherberge befindet sich inmitten des imposanten Ensembles von Schloss Hartenstein und bot den Schülern, Lehrern und Betreuern für zwei Tage eine sehr gute Grundlage für ein gelungenes Probewochenende. Die Räumlichkeiten zum Proben waren ideal, die Unterbringung auf den Zimmern ebenso, für Speis und Trank wurde großzügig gesorgt – somit stand einer konzentrierten Arbeit der einzelnen Ensembles nichts mehr im Wege. Und schon ab 18:30 Uhr, nach dem Abendbrot, wurde mit den ersten Proben begonnen.
Diese standen fast ausschließlich im Zeichen des großen Musikschulprojektes „Hänsel&Gretel 2.0“, (nach der berühmten Kinderoper von E. Humperdinck), welches am 12.12.26 im Kulturhaus in Wolfen zur Aufführung gebracht wird. Da ist zum einen das Orchester, welches bei dieser Aufführung einen wesentlichen musikalischen Part zu erfüllen hat und mit dem verschmolzenen Sound von Streich – und Blasinstrumenten den einzigartig schönen Kompositionen von Humperdinck Ausdruck verleiht. Der großzügig bemessene Dachboden, in welchem die Orchesterproben stattfanden, bot dafür den notwendigen Platz und auch die nötige Inspiration zum Üben.
Und zum anderen waren dort das Kammermusikensemble, der Projektchor, die kleine Streichergruppe sowie Solisten am Klavier, welche die Gelegenheit zum intensiven Proben nutzten. Nicht zu vergessen die Darsteller von Hänsel&Gretel und die Sprecher, welche durch das Stück führen.
Und so war es nur folgerichtig, dass am Samstagnachmittag eine erste große Durchlaufprobe mit allen vor Ort anwesenden Beteiligten stattfand. Das war sehr spannend, denn bisher hatten alle im sogenannten „stillen Kämmerlein“ ihren Part geübt – nun konnte man also endlich das große Ganze sehen und hören, zumindest schon sehr viel davon. Aber auch der Spaß war mit auf Reisen, wie immer, wenn viele Kinder und Jugendliche sich zu derartigen Gelegenheiten zusammenfinden. Zu erzählen gibt es schließlich immer etwas: in den Pausen zwischen den Proben, den gemeinsamen Mahlzeiten und natürlich und besonders die Zeit vor dem zu Bett gehen sind schöne Gelegenheiten zum Austausch.
Dass Musik verbindet, ist bekannt – und so trafen sich alle Schüler, Lehrer und Betreuer am Freitag – und Samstagabend im großen Saal der Jugendherberge, um den Tag musikalisch mit einem Kanon zusammen ausklingen zu lassen. Eine schöne, beginnende Tradition, welche im letzten Probelager ihren Anfang genommen hatte.
Am Sonntag, 14:00 Uhr, fand ein abschließendes Konzert statt, welches einen kleinen Einblick in die Resultate der Probefreizeit zu Gehör brachte.
Als Resümee des Wochenendes lässt sich sagen, dass die Jugendherberge Torgau mit ihren Räumlichkeiten zum Proben, den Zimmern, der Verpflegung etc. neue Maßstäbe gesetzt hat, was Qualität und Service betrifft. Aspekte, welche für ein gelungenes Probewochenende und eine Neuauflage im nächsten Jahr sprechen.





























